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Unsere Kirche

Die St. Cosmae-Kirche liegt mitten in der Stader Altstadt und ist am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar. Da es in der Altstadt nur beschränkte Parkmöglichkeiten gibt, empfiehlt es sich, beispielsweise am Salztorswall oder auf dem Parkplatz am Hafen zu parken. (Stadtplanausschnitt: www.openstreetmap.org)

Bitte parken Sie nicht im Bereich des Wendehammers an der Nordseite der Kirche. Die gekennzeichneten Privatparkplätze müssen – auch als Rettungsweg für die Feuerwehr – zugänglich bleiben. Widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge werden ggf. kostenpflichtig abgeschleppt.

Touristische Angebote

Als offene Gemeinde öffnen wir auch gerne unsere Kirche – nicht nur zu Gottesdiensten und Konzerten, sondern auch zu regelmäßigen Öffnungszeiten. Wir laden Sie ein, die Kirche zu besichtigen oder hier zur Ruhe zu kommen, zu beten und eine Kerze anzuzünden.

Durch eine kleine Spende tragen Sie dazu bei, dass wir diesen Ort baulich erhalten und für viele Menschen offenhalten können. Vielen Dank!

Interessierte können in der Kirche auch Postkarten, Kirchenführer und CDs von Orgelaufnahmen erwerben.

Bei Interesse an einer spirituellen Kirchenführung wenden Sie sich hier an Frau Cornelia Kenklies.

Der Ausblick vom Cosmae-Kirchturm ist für Tourist*innen ein Highlight! Und auch viele Einheimische genießen gelegentlich gerne den Ausblick über Stadt, Land und Fluss.

Der Aufstieg ist im Rahmen von öffentlichen Turmführungen sowie Sonderführungen möglich.

weitere Informationen

Die von Berendt Huß und Arp Schnitger gebaute Cosmae-Orgel ist eine der berühmtesten Barockorgeln Europas und lockt Gäste aus aller Welt nach Stade. Weitere Informationen – auch zu Orgelführungen – finden Sie auf den folgenden Webseiten:

Eine Vorschau auf die nächsten kirchenmusikalischen Veranstaltungen gibt es unter Gottesdienste und Veranstaltungen sowie auf der Webseite:

www.kirchenmusikstade.de
Moenchsweglogo
Logo Mönchsweg

Die Cosmae-Kirche liegt am insgesamt knapp 1.000 km langen „Mönchsweg“, einem Radfernweg, der den Spuren der Mönche folgt, die im Mittelalter das Christentum in den Norden brachten.

weitere Informationen (externe Homepage)

Aus (fast) 800 Jahren St. Cosmae zu Stade

Der älteste verlässliche Beleg für eine „Capella Ss. Cosmae et Damiani“ stammt aus dem Jahr 1257. Aus dieser Zeit stammen auch die ältesten Teile der heutigen Kirche, die statt eines weithin üblichen Westturms einen wuchtigen achteckigen Turm über der Vierung besitzt.

Im 15. Jahrhundert wurden zwei Nebenräume zu beiden Seiten des Altarraums angebaut, und der Turm erhielt einen hohen Helm, der im 16. Jahrhundert, als sich Stade der lutherischen Reformation anschloss, durch eine niedrige Kuppel ersetzt wurde. Die dreigiebelige Ostfassade wurde 1622 errichtet.

Im Jahr 1659 verwüstete ein Stadtbrand vier Fünftel der heutigen Stader Altstadt. Auch die Cosmae-Kirche brannte bis auf die Mauern nieder. Der Wiederaufbau – unterstützt von finanzieller Hilfe der benachbarten Städte und Spenden der Stader Bürger – war bereits 1662 so gut wie abgeschlossen. Zwischen 1663 und 1677 entstand mit Kanzel, Hauptaltar, Orgel und Taufe die einheitliche Innenausstattung im Stil des Barock, die den Kirchraum bis heute maßgeblich prägt. 1682 bis 1685 setzte Ratszimmermeister Andreas Henne den hohen Barockhelm auf den Turm mit einer stolzen Höhe von 62,45 m.

Glanzstück der Kirche ist die zwischen 1668 und 1675 erbaute Barockorgel des Glückstädter Orgelbauers Berendt Huß, die von seinem hochbegabten Gesellen und jüngeren Vetter Arp Schnitger vollendet wurde. Sie begründete seinen Ruf, und er wurde einer der berühmtesten Orgelbauer des Nordens. Die Qualität der Orgel sprach sich bald herum, von 1675 bis 1702 war der Barockkomponist Vincent Lübeck erster Organist an der neuen St. Cosmae-Orgel.
Die 1975 aufwändig restaurierte Orgel hat heute wieder ihr historisches Klangbild und ist bei vielen Konzerten zu hören.

Mehrfach wurde die Kirche im Laufe der Zeit umgebaut und renoviert; die letzte durchgreifende Sanierung fand 1985 bis 1991 statt. Neustes Ausstattungsstück ist ein Ambo des Hamburger Künstler Andreas Kasparek, der im Januar 2024 installiert wurde und die historische Ausstattung mit einem modernen Gemeindeleben zu verbinden sucht.

Weitere Informationen zur Geschichte und einige historische Bildaufnahmen von St. Cosmae finden Sie im Kirchengemeindelexikon der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers.

hier weiterlesen und mehr erfahren

Offene Kirche

Öffnungszeiten (April bis Oktober):

  • Mo.–Sa. 11 bis 17 Uhr
  • So. 13 bis 17 Uhr

Auch in der Advents- und Weihnachtszeit ist die Kirche für Besucher*innen geöffnet – vom 25.11.2025 bis 04.01.2026 täglich von 14 bis 17 Uhr. In dieser Zeit kann eine Krippenausstellung betrachtet werden.

Aufgrund von Gottesdiensten und Konzerten kommt es ggf. zu Abweichungen. 

Hinweis: Unsere Kirche hat drei Eingänge. In der Regel sind der barrierefreie Eingang an der Nordseite sowie der Eingang an der Rathausseite geöffnet.

Kirchenfreunde

Eine regelmäßige Öffnung der Kirche ist nur dadurch möglich, dass Menschen ehrenamtlich die Aufsicht übernehmen. Haben Sie Lust mitzumachen?

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