St. Nicolai

"Das Tor ist offen - das Herz noch mehr!"

Wir freuen uns, Sie auf der Seite der St. Nicolai-Kirchengemeinde Bützfleth begrüßen zu können.
Bützfleth ist das Tor zu Kehdingen. Seit 1972 ist Bützfleth aber auch eine Ortschaft der Stadt Stade. In diesem weiten Rahmen bewegen wir uns: traditionell und offen, zwischen chemischem Industriegebiet und Milchviehwirtschaft.

Lernen Sie uns kennen.

Ortsbürgermeister Christoph von Schassen ehrt Gisela Kleinschnittger zur Bürgerin des Jahres 2024

Anfang des Jahres wurde Gisela Kleinschnittger anlässlich des Neujahrsempfangs der St. Nicolai-Kirche und der Ortschaftsverwaltung zur Bürgerin des Jahres. Ausgewählt wurde sie von einer Jury aus einer Reihe von Vorschlägen, die wie jedes Jahr von allen Bützflethern gemacht werden konnten.

Seit vielen Jahren engagiert sich Gisela Kleinschnittger ehrenamtlich in unserer und für unsere Ortschaft.

So ist sie seit 24 Jahren im Kirchenvorstand aktiv. Nach dem Ausscheiden von Pastorin Heike Kehlenbeck hat sich ihr Aufgabengebiet noch einmal erheblich erweitert. Neben der Planung der Kindergottesdienste, der Redaktionsarbeit der Kirchenzeitung, der Mitarbeit im Friedhofsausschuss sowie der Begleitung von Gottesdiensten erledigt Gisela Kleinschnittger zusätzlich die anfallende Verwaltungsarbeit. Außerdem unterstützt sie die Einarbeitung der neuen Sekretärin im Kirchenbüro.

Auch in der Festung Grauerort ist Gisela Kleinschnittger aktiv. Sie backt Waffeln, Kuchen und Torten und ist regelmäßig in der Cafeteria anzutreffen.

In der Flüchtlingshilfe, die ab 2015 in Bützfleth wichtige Integrationsarbeit geleistet hat, war Gisela Kleinschnittger ebenfalls eine wichtige Stütze. Verbindungen zu schutzsuchenden Personen und Familien halten teilweise bis heute an. Sie ist diesen Menschen immer noch eine große Hilfe.

Organist Benedikt Woll verabschiedet

Anlässlich des Gottesdienstes zum Neujahrsempfang der Ortschaft Bützfleth wurde unser Organist Benedikt Woll - im Bild mit der ehemaligen Pastorin Heike Kehlenbeck (links) und Gisela Kleinschnittger (rechts) - verabschiedet, der nach der Beendigung seines Studiums nun seine erste feste Stelle als Kreiskantor antritt.

Für Benedikt Woll stand schon als Kind fest, dass für ihn kein anderer Beruf in Frage käme. Und tatsächlich absolvierte er dann ein Studium an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg.

Im Dezember 2018 brachte Martin Böker, ehemaliger Kreiskantor im Kirchenkreis Stade, Benedikt Woll nach Bützfleth. Woll war sofort von der schönen Kirche und vor allem von der schönen Orgel begeistert und übernahm während seiner Studienzeit das Orgelspiel. Er begleitete die Gottesdienste nicht nur mit seinem Orgelspiel, sondern auch mit seinem Gesang. Der Kirchenvorstand verabschiedet Benedikt Woll mit einem herzlichen Dankeschön und alles Gute für seine Zukunft.

Im Wandel

Sonntagmorgens, wenn die Glocken läuten, da tut es mir weh, dass wir in St. Wilhadi und St. Cosmae nicht mehr jeden Sonntag einen Gottesdienst feiern. Auch in St. Nicolai/Bützfleth wird auf Dauer der Sonntagsgottesdienst nicht mehr wöchentlich sein. In den Wintermonaten und in der Ferienzeit war das in der Innenstadt schon seit langem üblich. Eine Kirche muss mit Leben erfüllt sein. Es müssen nicht Massen sein, die sonntags in den Bänken sitzen. Doch eine Kirche muss durchbetet sein. Wenn ich zum Urlaub im Ausland bin, sonntagmorgens Kirchenglocken läuten und ich aus der Ferne mitbekomme, dass Gottesdienst gefeiert wird, tröstet es mich irgendwie, selbst wenn es nur drei Mönche sind, die ihre Andacht feiern. Es wird gebetet – auch für mich. Doch nun, wo mehrere Pfarrstellen im Stadtpfarramt unbesetzt sind, reduzieren wir. So werden wir zu zweit mit Unterstützung von Menschen im Lektorendienst und in Zusammenarbeit mit dem Superintendenten und dem Regionalbischof die gottesdienstliche Versorgung sicherstellen. Deshalb haben beide Innenstadtgemeinden jetzt abwechselnd Gottesdienst um 11 Uhr, und um 9.30 Uhr predigen wir in St. Nicolai oder in Agathenburg. Vor einem Jahr waren wir im Stadtpfarramt noch 6 Personen im Pfarrdienst, verteilt auf 4 ¼ Pfarrstellen. Im letzten Winter hatten wir schon, um Heizkosten zu sparen, in den ersten Wintermonaten in den Innenstadtkirchen nur in St. Wilhadi Gottesdienst gefeiert, dann im neuen Jahr nur in St. Cosmae. Das wollen wir so nicht fortsetzen, nicht nur weil die Heizungen dadurch Schaden genommen haben. Nun bleiben wir – auch im kommenden Winter – bis auf die Feiertage beim 14 Tage-Rhythmus. Aber nicht jeden Sonntag Gottesdienst zu feiern, wo doch die Glocken läuten und jeder Sonntagsgottesdienst an die Schöpfungsgeschichte und den Ostersonntag erinnert, das berührt mich. Natürlich sind die beiden Innenstadtkirche nur ein paar hundert Meter voneinander entfernt, und in jeder der beiden Kirche ist sonntags noch viel Platz. Aber ich weiß von einigen, dass sie ohne viel Nachdenken einfach in ihre Kirche gehen wollen. Schade, das ist erst einmal nicht mehr möglich. Ich hoffe, dass sie nun doch den Weg in die andere Kirche finden. Für die Bützflether wird es noch viel aufwendiger sein, den Weg in die Innenstadt zu finden. Wir werden uns bemühen, die Gottesdienste würdevoll zu gestalten und geistliche Gemeinschaft erlebbar zu machen. Wer nach einem Gottesdienst sucht, soll einen finden. Dass wir reduzieren müssen, spiegelt natürlich wider, dass unsere Gesellschaft im Wandel ist. Seit April 2022 gehört die Bevölkerungs -Mehrheit in unserem Land nicht mehr einer der beiden großen Kirchen an. Kirchenzugehörigkeit gehört nicht mehr einfach dazu und ist eine Entscheidung geworden. Das merken wir auch in den Konfirmandenzahlen. Gleichzeitig haben wir nun Jugendliche, die mit Ernst und Freude bei der Sache sind. Das wünsche ich mir auch für unsere Gemeinden. Kirche hat im Neuen Testament viele Verheißungen, aber nicht die, dass ihr mindestens 60 Prozent der Bevölkerung angehören. Die Bibel verspricht (Matthäus 18,20), dass wo zwei oder drei in Jesu Namen versammelt sind, er mitten unter ihnen ist. Das werden wir weiterhin jeden Sonntag feiern, und dazu geistliche Musik und Gottes Wort hören, singen und beten.

Pastor Götz Brakel

Bitte warm anziehen

Wir alle müssen Energie einsparen. Wir heizen daher nur auf 14° C in der Kirche, so dass wir darum bitten, auf jeden Fall auf warme Kleidung zu achten. Sie können sich auch gerne eine Decke von zuhause mitbringen, wir halten aber auch einige in der Kirche bereit.

Die Länge der Gottesdienste wird auf die Temperatur abgestimmt werden, das heißt wir feiern während der Heizperiode kürzere Gottesdienste. Die geringe Heiztemperatur gilt auch für die Friedhofskapelle. Wir hoffen auf Ihr Verständnis.

 

Andachtsangebot

Seit einigen Monaten verschicken wir mittwochs Andachten per Mail. Sie werden geschrieben von Mitarbeiter*innen der evangelischen und katholischen Gemeinden in Stade.

Falls Sie dieses Angebot noch nicht kennen und Interesse daran haben, schicken Sie gern eine Mail an claudia.brandy@evlka.de, dann nehmen wir Sie in den Verteiler auf.

Winterkirche

Der Kirchenvorstand hat beschlossen, die Gottesdienste  in der „Winterkirche“, also unter der Empore, zu feiern, um weniger Gas zu verbrauchen.

Kindergottesdienst

Die nächsten Kindergottesdienste finden am

3. März 2024

7. April 2024

9. Juni 2024

jeweils um 11.30 Uhr in St. Nicolai statt.