Unsere Gemeinde

 

Unsere evangelisch-lutherische Kirchengemeinde zählt rund 2300 Gemeindeglieder im Gebiet der Stader Ortschaft Bützfleth (4600 EinwohnerInnen). Außer Bützfleth direkt gehören auch Abbenfleth, Borstel, Bützflethermoor, Depenbeck, Götzdorf, Grauerort und Kreuel zu unserem Gemeindegebiet. Zentrum der kirchlichen Angebote sind Kirche und Gemeindehaus in der Mitte der Ortschaft, darüber hinaus unterhält die Kirchengemeinde in Zusammenarbeit mit Ortschaft, Stadt und Kirchenkreis mit dem „Treffpunkt“ eine Wohnung im Mühlenweg für sozial-diakonische Angebote. Dieser Zweig der Arbeit hat sich aus der Industrieansiedlung in den 70er Jahren auf Bützflethersand ergeben. Seither sind rund 10% unserer Bevölkerung muslimischen Glaubens. Die Kirchengemeinde trägt dem Migrationshintergrund von Kindern und Jugendlichen Rechnung durch die Angebote im „Treffpunkt".  

Die Industrie wirkt durchaus prägend auf die Ortschaft, aber auch die weitere Region. In der St. Nicolai Kirche werden daher in Zusammenarbeit mit dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (KDA) seit einigen Jahren besondere Austauschmöglichkeiten für Kirche und Arbeitswelt für unseren Kirchenkreis eröffnet („Werktags in St. Nicolai").

Da es mit der St. Nicolai Kirche nur eine Predigtstelle für die Gemeinde gibt, „wandert" der Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt durch die verschiedenen Ortsteile und zu Erntedank schmücken diese im Wechsel den Altarraum. Heiligabend gibt es immer auch eine frühe Christvesper um 14.00 Uhr in Bützflethermoor, um den Milchbauern die Gelegenheit zum Gottesdienstbesuch zu geben.

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit liegt bei den Kindern und Jugendlichen. Es gibt im Sommer eine Jugendfreizeit (ab 14 Jahren) und eine Kinderfreizeit (ab Grundschulalter) in den Herbstferien, altersmäßig dazwischen liegen die beiden Konfer-Freizeiten im Rahmen der Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden. Das Gemeindehaus steht der Evangelischen Familienbildungsstätte Kehdingen-Stade dienstags bis donnerstags am Vormittag für einen Spielkreis zur Verfügung und freitags trifft sich eine Fezs-Gruppe (Familien erleben zusammen Sprache). Weitere Räume des Gemeindehauses werden für Angebote  der städtischen Jugendarbeit genutzt: es gibt z.B. mehrere Gitarrengruppen (Mathias Schlüter) und dienstags trifft sich eine Mädchengruppe (Mädchenpädagogin Claudia Naaf-Pawolka).

Mit der Hellwege-Stiftung, einer Wohnanlage für Seniorinnen und Senioren, wird daneben als weitere wesentliche Ausrichtung der Gemeinde die Diakonie deutlich. 24 Ein- und Zweizimmerwohnungen stehen zur Verfügung. Ein Hausmeisterehepaar wohnt direkt vor Ort und ist erster Ansprechpartner für alle Belange der Bewohnerinnen und Bewohner. Hannelore Ott nimmt für den Kirchenvorstand die Kontaktpflege wahr. Sie führt auch die Liste der Mietinteressierten. Alle Wohnungen sind ebenerdig und die meisten Bäder sind inzwischen mit Duschen barrierefrei gestaltet. Im Café Viereck, dem Gemeinschaftsraum der Anlage, wird die Geselligkeit untereinander gepflegt. Der Raum kann auch für private Feiern von den Bewohnerinnen und Bewohnern genutzt werden.