Bläserfahrt 2014 (Altdorf)

Vom 2.bis 5. Oktober 2014 besuchten wir den Posaunenchor Altdorf in Baden-Württemberg.

Der Donnerstag stand im Zeichen des Ankommens, Wiedersehens oder ersten Kennenlernens und es fand eine erste Probe statt.

Der Freitag wurde genutzt, um die bereits getrennt geübten Stücke für Konzert und Gottesdienst gemeinschaftlich zu spielen und zu einer musikalischen Einheit zu werden.

Samstags durften wir in einem Backhaus unser eigenes Brot kneten und backen. Nach einem Dorfrundgang gab es Zwiebelkuchen und Pizza aus dem Holzofen. Den Nachmittag verbrachten die Teilnehmer individuell in Kleingruppen mit verschiedenen Ausflugszielen.

Abends trafen wir uns in der Altdorfer Kirche zum Konzert. Martin Schur und Nils Schraplau wechselten sich im Dirigieren und in der Moderation ab. Nach „Highland Cathedral“ teilten sich der Posaunenchor Altdorf für die „Canzona für zwei Chöre“ von Giovanni Gabrieli auf. Ein Chor erklang von der Empore herunter, der zweite antwortete vom Platz vor dem Altar. Bei „Nun danket alle Gott“ waren die Besucherinnen und Besucher zum Mitsingen eingeladen. Hier verband sich Neues mit Altem, denn das Vorspiel und der erste Satz stammten von Traugott Fünfgeld, der zweite von Felix Mendelsohn Bartholdy und der dritte von Johann Sebastian Bach. „Yellow Mountains“ und „Ammerland“ von Jacob de Haan führten dann weiter in die Moderne. Nach einer Andacht von Pfarrer Bernd Rexer mit einigen Gedanken zum Lob Gottes und der Aufgabe der Bläser hierbei, die er ausgehend von Psalm 150 entfaltete, folgte das gemeinsame Lied „Hab Dank von Herzen, Herr“. Den zweiten Teil des Konzerts eröffneten einige aus Film und Fernsehen bekannte Melodien, beginnend mit drei Stücken aus „ Fluch der Karibik“. Dann folgte „North and South“, eigentlich auch eine Filmmusik aus der Fernsehserie „Fackeln im Sturm“. Aber hier ging es eher darum, dass sich Bläser aus Nord- und Süddeutschland treffen und etwas miteinander machen. Und die nächsten Stücke „Wickie-Suite“, „Latino IV“ und „Cochabamba“ spannten dann den Bogen von Nordeuropa bis Südamerika. Nach einigen Ansagen, Dank an alle Helferinnen, Helfer und Unterstützer und einem Segen klang das Konzert mit dem gemeinsamen irischen Segenslied „Mögen sich die Wege vor deinen Füßen ebnen“ und zwei Zugaben aus.

Am Sonntag gestalteten die beiden Chöre den sehr gut besuchten Erntedankgottesdienst mit. Danach machten wir uns wieder auf den Heimweg.

Es war ein schönes Wochenende und wir hoffen, dass es nicht die letzte Begegnung zwischen unseren Chören war.